French Double Tag 1: Walygator

Die Sommerferien sind fast vorbei. Der Urlaub schon längst eingereicht aber noch nichts geplant? So funktioniert das hier nicht! Wenige Wochen vorher erst geplant war es mal wieder Zeit für eine kleine Tour. Tag eins im französischen Walygator und danach noch einen Tag mit Freunden im Europa-Park, wenige Tage nach der Eröffnung der neuen Eurosat.

Der Weg zum Walygator ist hier aus der Gegend um Köln gar nicht so weit wie man erstmal denkt. Gegen halb sieben ging es am Sonntag Morgen los und pünktlich zur Parköffnung um 10 war ich dann auch dort. Einen wichtigen Tipp hierzu sollte man nicht übersehen, denn wenn man durch Luxemburg fährt sollte man unbedingt dort zum tanken anhalten! Während es Frankreich etwas teurer ist als in Deutschland konnte ich dort Super für nur 1,27 pro Liter mitnehmen.

Zurück zum Thema: Da ich nicht einschätzen konnte wie voll es werden wird bin ich direkt zum hintersten Bereich im Park gegangen, ganz zufällig stand dort auch der Hauptgrund für meinen Besuch: Monster. B&M Bahnen sind einfach immer was besonderes für mich. Schade, dass es hier in Europa nicht ganz so viele gibt.

Der Name der Bahn ist hier absolut Programm. Den etwas größeren Bruder im Cedar Point bin ich zwar auch schon gefahren aber während Raptor dort schon fast untergeht ist Monster hier heute das absolute Highlight des Parks und sogar eine der beiden größten Bahnen in ganz Frankreich!

Für mich ist es schon vor dem Einsteigen eine besondere Bahn. Immerhin sollte es meine erste Bahn in Frankreich sein und da sie nicht immer dort stand auch meine erste japanische Bahn soweit ich weiß. 


Noch fast alleine hier hinten im Park konnte ich direkt einsteigen. Letztes Jahr im Cedar Point war es für mich die vorletzte Bahn des Tages und dementsprechend wenig beeindruckt war ich dort nach der Fahrt. Hier aber ganz anders. Etwas rappelig am Anfang aber ansonsten eine wirklich gute und intensive Bahn. So intensiv, dass ich nach drei Fahrten erstmal genug hatte.

Mit einem kurzen Zwischenstopp beim Wacky Worm ging es rüber zum Woody Anaconda. Gefällt mir eigentlich ganz gut. Die Sitze sind super bequem und so macht es auch nichts dass die Abfahrten eher einer Treppe gleichen als einer Achterbahn Schiene. Nach meiner Fahrt konnte es sich das Park Maskottchen nicht nehmen lassen auch eine Runde zu drehen! Sowas habe ich vorher auch noch nirgendwo gesehen.

Drei Bahnen abgehakt stand nur noch eine auf meiner Liste. Comet. Ein nicht ganz typischer Coaster von Vekoma. Gibt es doch immerhin nur zwei Bahnen mit diesem Layout. Fuhr sich gut, ist aber trotzdem nichts weltbewegendes.

Flatrides wie der G-Lock nebenan sehen zwar echt beeindruckend aus, sind aber nicht unbedingt mein Metier. Daher bin ich den langen Weg durch den Dino Bereich gegangen um noch ein paar Runden auf dem Monster zu drehen.

Dort blieb ich etwa solange bis das Maze endlich geöffnet hatte. Von außen sehr vielversprechend war es drinnen eher Lustig und sehr Kindgerecht. Viel Neon, generell sehr hell und Jumpscares die permanent angeleuchtet waren. Keine Live Erschrecker und auch leider etwas kurz.

Danach war es dann Zeit für die Magie Show von Tim Silver. Hat mir gut gefallen aber wenn man sich ein wenig mit Magie beschäftigt kennt man viele der Tricks schon und ich darf einen von zwei sehr bekannten Magiern zitieren: „Not fooled“. Die Show war aber gut!

Bis zum Ende habe ich dann noch ein paar Wiederholungsfahrten auf dem Monster gemacht.

Was ist also meine Meinung zum Park? Schwer zu sagen aber ohne den großen Inverter würde es sich wohl kaum lohnen bis dort zu fahren. Mit dem Monster war es für mich ein wirklich guter Tag dort! Eine Bahn die auch ohne Thematisierung beeindrucken kann.