Fort Fun und Kirmes in Lüdenscheid

Was macht man als Freizeitpark Fan am besten an einem sonnigen Samstag? Richtig! Einen neuen Freizeitpark besuchen! Deswegen ging es für mich am vergangenen Samstag gemütlich morgens los. Als erstes ging es bis nach Lüdenscheid. Dort traf ich mich mit zwei anderen Freizeitpark verrückten. Zusammen fuhren wir dann noch etwas mehr als eine Stunde tief ins Sauerland nach Wasserfall.

Dort angekommen zückte ich meine Coasterfriends Karte und konnte damit problemlos meine Eintrittskarte kaufen.  Ohne große Erwartungen konnte es also losgehen. Durch einen neuen Park zu laufen hat für mich immer was besonderes, ganz egal wie klein oder wie unbekannt der Park auch ist.

 

 

Als erstes sind wir im Park rechts abgebogen um die tiefen einer Teuflischen Miene zu erkunden. Durch den alten sehr dunklen Stollen mussten wir über wackelige Brücken und durch schräge Räume klettern. Belohnt wurden wir mit einem Vekoma Junior Coaster, der sogar zwei Runden fährt. Die Thematisierung fand ich überraschend gut aber es gibt definitiv bessere Bahnen dieses Typs und wie die als Turnschuh thematisierten Wagen dazu passen hat sich uns bisher auch nicht erschlossen.

Danach haben wir einen kleinen Blick in die Labs geworfen, sind aber dann weiter in den Park gegangen. Auf dem Weg haben wir dann gesehen, dass der Zug für die Western Show bereit steht und sind dort direkt eingestiegen. Der Ton der Show war leider wirklich nicht gut und man konnte nicht immer alles verstehen aber ansonsten war ich hier eher positiv überrascht. Es gibt eine Pre-Show bevor der Zug losfährt bei der die Grundlegende Story erklärt wird. Danach geht es zusammen mit den Darstellern durch einen Tunnel und vorbei am Park zum eigentlichen Set wo dann der Hauptteil der Show stattfindet. Es war zwar teilweise wirklich sehr flach aber trotzdem ganz nett.

Jetzt nach der Show sollte es aber zum ersten Highlight des Parks gehen. Dem Trapper Slider. Für mich der erste richtige Alpin Coaster. Spätestens nach der Fahrt wusste ich das Dawson Duell zwar vom gleichen Typ ist aber eigentlich nicht wirklich vergleichbar ist. Ich muss aber auch sagen das ich mich nicht besonders sicher gefühlt habe während der Fahrt und mich daher an die „Bitte bremsen“ Schilder gehalten hab. Es war doch wirklich schneller als erwartet. Im unteren Teil sind wir dann aber auch auf andere aufgefahren und mussten sowieso die ganze Zeit bremsen.

Als nächstes standen wir vor der letztjährigen „Neuheit“. Der Speedsnake FREE. Nach wenigen Minuten Wartezeit konnten wir auch hier einsteigen. Die neuen Züge haben sich wirklich gelohnt und die Bahn fuhr sich ganz angenehm. Es ist aber auch keine Bahn um die Massen an Besuchern in den Park zu locken.

Ein kleines Stück weiter ist dann noch ein Zierer Tivoli zu finden. Wie gewohnt macht die Marienkäferbahn Spaß und auf den ganzen vier Runden sind eine Menge Near-Misses mit anderen Schienen und Stützen verteilt.

Jetzt ging es weiter zu etwas sehr speziellen. Dem Wild Eagle. Kein Wing Coaster aber hier ist das Gefühl vom fliegen auch sowieso besser. Da immer maximal 4 Personen fliegen dürfen ist die Kapazität natürlich sehr gering, daher hatten wir hier wohl die längste Wartezeit des Tages. Kurz bevor wir dran waren konnten wir bei anderen Gästen beobachten, dass sie bezahlt haben. Also bin ich nochmal raus und habe Geld geholt, da einer von uns nicht mit wollte und daher auf unsere Taschen aufpasste. Zwei Euro pro Person sind ok aber den Hinweis darauf muss man wirklich suchen. Sobald man oben auf der Station angekommen ist muss man etwas wie eine Weste anziehen. Auf dem Rücken ist dann ein Stahlrohr an dem die Weste selbst befestigt ist. Wenn man dann dran ist wird man oben in den Wagen fest eingehakt und muss sich dann nach vorne lehnen um die Füße frei auf die Fußrasten zu legen. Mit den Armen kann man sich dann hochdrücken wenn man nicht die ganze Zeit mit dem vollen Gewicht in der Weste hängen will, was aber dann auch anstrengend wird auf Dauer. Rückwärts wird man dann einmal quer über den Park bis oben auf den Berg gezogen und kann sich dabei Strecke vom Trapper Slider ganz in Ruhe anschauen. Oben angekommen bleibt man ganz kurz stehen und dann gehts auch schon wieder runter. Langsam beschleunigt man bis auf etwa 80km/h. Die Superman Pose konnte ich mir spätestens jetzt nicht mehr verkneifen 🙂

Da es nach dem Park noch weitergehen würde wollte ich nicht unbedingt mit den Wasserbahnen fahren. Daher drehten wir noch eine Runde auf dem Riesenrad und sind dann am frühen Nachmittag wieder zurück nach Lüdenscheid gefahren. Essen fanden wir im Park zu teuer und so stand dies als erstes in Lüdenscheid auf der Liste.

Danach sind wir dann zum zweiten Programmpunkt des Tages gelaufen. Die Steinert Kirmes.

Erst mal drehten wir eine Runde um uns zu orientieren, schauen was alles da ist und was man davon fahren möchte. Der Platz dort ist jetzt nicht so wahnsinnig groß und den unteren Bereich mit den größeren Attraktionen hat man schnell gesehen. Als erstes wurde dann auf der zweiten Runde der Kiddiecoaster Coco Beach gefahren. Ich war der einzige der fahren wollte und der Bediener hatte wohl die Hoffnung, dass noch jemand kommen würde und hat mich dann im Zug sitzend nochmal 10 Minuten warten lassen. Als nächstes hatten wir uns dann zusammen für die Wilde Maus von Barth entschieden. Tja. Manche mögen Mäuse, mache nicht. Ich finde sie so naja aber im Vergleich zu anderen Mäusen fuhr diese sehr sanft in die Kurven. Wieder in der Mitte vom Platz angekommen wurde von den beiden anderen noch den Breakdance No 2 gefahren und anschließend bin ich mit auf Artistico gegangen. Zum Abschluss hier noch ein paar Bilder von der Kirmes: