Lago di Garda Tag 1: Safari Park und Mailand #TravelFriends

Was macht man nicht alles wenn es in den Urlaub geht? Erst recht wenn 5 Tage mit den Coasterfriends in Italien anstehen? Der Wecker klingelte um 3 Uhr Morgens und nachdem ich mich aus dem Bett geschält habe gab es einen Smoothie zum Frühstück. Es war schon klar, dass es ein sehr langer Tag werden wird. Kurz nach 4 wurde ich dann netterweise aus Aldenhoven bis zum Flughafen in Düsseldorf mitgenommen. Dort angekommen wurde schnell das Gepäck abgegeben und am Gate wartete schon ein ganzer Haufen Coasterfriends. Natürlich ganz leicht zu erkennen an den Tshirts. Dabei waren auch viele bekannte Gesichter die man so endlich mal persönlich kennen lernen konnte.  In Parks traue ich mich nie so ganz Menschen anzusprechen auch wenn ich genau weiß dass sie sehr regelmäßig dort sind und man sich schon oft über den Weg gelaufen ist. Kurz danach ging auch recht pünktlich der Flieger. Übrigens nicht irgendein Flugzeug sondern ein A320 mit Göteborg Aufkleber und ich denke eine Coaster Tour kann kaum besser starten als in einem Flugzeug auf dem Liseberg zu sehen ist!

Angekommen am Flughafen in Mailand wollten viele natürlich erstmal zur Toilette. Der erste macht die Tür auf welche spontan einfach mal abreißt. Die Gepäckausgabe war auch gefühlt in einer Baustelle. Wirkte also alles etwas provisorisch und hier beschweren sich alle über den Zustand des BER… Da wir Düsseldorfer die ersten waren mussten wir dann noch auf die anderen warten. Mit etwas Verspätung waren dann aber irgendwann endlich alle komplett und bereit zum entern des Bus für die nächsten Tage.

Erster Halt der Tour war der Safari Park in Pombia am Lago Maggiore. Super Einstieg zum warm werden. Ich war etwas verwirrt nach dem Aussteigen, da wir wohl tatsächlich schon im Park waren. Als erstes ging es dann mit einem kleinen Zug durch die Gehege mit den Tieren.  Speziell die Kätzchen fand ich sehr cool die vollkommen unbeeindruckt von uns in der Sonne lagen. Wir sind dann im hinteren Parkteil ausgestiegen und auch wenn sich die Wege so angefühlt haben als wären wir falsch sind wir irgendwann im Freizeitpark Bereich angekommen. Schon beim reinfahren in den Park fühlte es sich so an als wären wir abgesehen von einer Schulklasse alleine im Park. Hier wurde das ganze nochmal bestätigt denn die einzelnen Attraktionen wurden nur für uns geöffnet.

Als erstes gab es somit eine ERT auf dem Wurm. Der war sogar überdacht und für mich die erste Bahn dieser Art. Tja was soll ich dazu sagen? Mit der richtigen Gruppe macht auch so eine Bahn Spaß! Weiter ging es zum kleinen Riesenrad. Zu viert waren wir in der Gondel und haben jeden Millimeter Platz ausgenutzt um die Aussicht zusammen genießen zu können. Andere waren in dieser Zeit auf der Reifen Rutsche und danach ging es wieder zusammen weiter zum Log Flume. Das Wetter war noch eher bedeckt so, dass ich nicht unbedingt fahren wollte. Eine sehr weise Entscheidung wie sich später herausstellte. Ich hab dann also Fotos gemacht von denen die gefahren sind und dachte erst noch das sie ja gar nicht mal wirklich nass geworden sind. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt an dem die Boote an uns anderen ganz langsam vorbei fuhren. Naja den Rest sieht man dann auf den Bildern!

Viel mehr gab es auch eigentlich nicht in dem kleinen Park zu sehen. Also wieder zurück in den Bus und auf nach Mailand. Hier hatten wir eine geführte Tour und haben wohl das „wichtigste“ der Stadt gesehen. War wirklich interessant, auch wenn ich mir nur wenig der ganzen Geschichte merken konnte. Highlight war natürlich der Dom. Mit seinem weißen Marmor wirklich mal was anderes und sehr schön. Auch hier lasse ich jetzt einfach ein paar Bilder sprechen:

Nach der geführten Tour hatten wir etwas Freizeit. Das alte Klassenfahrt Feeling kam wieder auf und wurde noch verstärkt dadurch das wir natürlich nichts besseres zu tun hatten als in den nächsten McDonalds zu laufen. Der Tag war aber auch schon wirklich lange und wir wollte einfach schnell irgendwas essen. Gegen 19 Uhr haben wir uns dann alle wieder am Dom getroffen und sind danach mit dem Bus zu unserem ersten Hotel gefahren.

Auch wenn der erste Tag insgesamt sehr lang und anstrengend war hatten wir einen perfekten Auftakt für die nächsten Tage. Zeit genug sich gegenseitig kennen zulernen und dabei noch eine schöne Stadt besucht.