Plopsa-Waerde Frühlingstour Teil 2

Nach einem sehr anstrengenden und langem Tag 1 im Plopsaland sollte der zweite Tag entspannter anfangen. Ausgeschlafen und frisch geduscht ging es runter zum Frühstück. Und was für ein Frühstück das war! Kein Buffet wie man es sonst von vielen Hotels kennt sondern für jeden von uns eine Art Holzteller mit allem was man sich vorstellen kann. Dazu noch ein Croissant und verschiedene Scheiben Brot. Auf den ersten Blick gar nicht mal so viel aber am Ende waren wir alle wirklich Satt und gut vorbereitet auf den Tag in Bellewaerde.
Anschließend haben wir alle unsere Sachen gepackt und sind ausgecheckt. Mit dem Auto brauchten wir knapp unter einer Stunde über schlechte belgische Landstraßen bis wir in Ieper beim Park Bellewaerde angekommen sind.

Der Parkplatz war abenteuerlich eng und verwinkelt auf einem Hang mit Wiese, Bäumen und kleinen Wasserläufen. Das sollte uns aber erstmal nicht stören (erst die Abfahrt am Abend war etwas schwierig) und so sind wir zum Eingang, haben nach langem Warten endlich unser Karten kaufen können und sind dann auch direkt rein in den Park. Schon hier konnte man leider sehen, dass es sehr voll sein wird. Nach einem kleinen Regenschauer mit Gewitter am Morgen war das Wetter aber auch wirklich gut und ich habe mich später echt gewundert ohne Sonnenbrand davon zu kommen.

Direkt als erstes kommt man im Park zu dem bereich in dem Huracan steht, hier waren etwa 50 Minuten Warteschlange und wir entschieden das erstmal auf später zu verschieben. So ging es als erstes gegenüber zum Huss Toppel Tower. Ein sehr seltenes Fahrgeschäft.  In die nächste Fahrt konnten wir auch direkt schon einsteigen. Ich war wirklich gespannt wie es im Vergleich zu den Schaukeln à la „Loke“ sein wird und wurde echt positiv überrascht. Der Turn neigte sich doch weiter als gedacht und das ganze in Verbindung mit der Drehung hat echt Spaß gemacht. Schade das es nur nur drei dieser Anlagen gibt und nur diese eine in Europa.

Direkt hinter dem Tower konnte man schon die gelben Schienen eines Vekoma Boomerang sehen. Nach etwa 20 Minuten konnten wir hier einsteigen. Die Fahrt war sogar erstaunlich ruhig und bietet auf dem Lift eine schöne Aussicht über die flache Umgebung.

Danach ging es weiter durch den sehr langgezogenen Park. Da die meisten Attraktionen sehr voll waren sind wir bis ganz nach hinten zur letztjährigen Neuheit. „Dawson Duel“ ein duelling alpine Coaster von Wiegand. Die Warteschlange war schon sehr hoch und schwankte die ganze Zeit ein bisschen so dass sich tatsächlich nochmal meine Höhenangst meldete und ich sehr froh war nach fast einer Stunde endlich fahren zu können. Die Fahrt selbst ist ganz nett, leider kann man hier selbst nicht die Geschwindigkeit regeln aber es ist wohl selbst für Kinder nicht nötig zu bremsen da man gerade mal so schnell wird, dass die Kurven Spaß machen. Während die zweite Seite auch noch gecountet werden musste sind zwei von uns zum Freefall Tower gegangen.

Danach ging es zurück zu den Park und diesmal haben wir alles mitgenommen was auf dem Weg lag. Vorbei an vielen Tiergehegen, lag als erstes das Mad House „Houdini“ auf dem Weg. Die Pre-Show hat mir schon sehr gut gefallen und auch wenn es leider nur auf flämisch war konnte man verstehen, dass der Raum Houdinis Meisterstück sein sollte. Der Raum selbst war auch schön gestaltet und die „Fahrt“ war ungewöhnlich smooth. Während die mir bekannten Mad Häuser immer etwas vibriert haben bei der Bewegung war hier absolut gar nichts zu spüren was die Illusion deutlich intensiver gemacht hat.

Danach fehlten noch zwei Achterbahnen. Als erstes ging es zum zweiten Zierer Tivoli Large des Wochenende. An der „Keeverbaan“ mussten wir etwa 20 Minuten warten. Durchaus ungewohnt lange für eine solche Bahn.

Als letztes ging es dann wieder fast bis zum Eingang. Huracan hatten wir ja morgens übersprungen. Die Warteschlange war jetzt etwas kürzer aber immer noch lang. Außen wie auch Innen ist die Bahn wirklich schön gestaltet. Die Fahrt ist okay und bietet im inneren ein paar schöne Laser Effekte.

Da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte gab es dann noch eine Portion Pommes (leider keine typisch belgischen) und danach ging es zurück nach Hause. Solche Touren gehen leider immer schneller vorbei als man mag. Insgesamt ein schönes Wochenende in zwei netten kleinen Parks.